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Für das Jahr 2026 stehen im Rahmen des Projekts Prädatorenmanagement Auerhuhn noch Fördermittel für die Anschaffung von Fallen und Fallenmeldern zur Verfügung.
Für den aktuellen Förderzeitraum können wieder Kastenfallen, Betonrohrfallen und Fallenmelder gefördert werden.
Die Förderhöhe richtet sich nach der Lage der Flächen:
50 % für Reviere, die über die Mitgliedschaft in einer Auerwild-Hegegemeinschaft förderfähig sind
Wer ist förderberechtigt?
Förderberechtigt sind Jagdausübungsberechtigte in Auerwild-Kern- und Randgebieten sowie in Revieren, die Mitglied einer Auerwild-Hegegemeinschaft sind. Der Förderantrag muss von einer jagdausübungsberechtigten Person gestellt und unterschrieben werden.
Ablauf der Förderung
Da die verfügbaren Fördermittel begrenzt sind, erfolgt zunächst eine unverbindliche Bedarfsermittlung. Interessierte Reviere können über das untenstehende Formular bis zum 15. Oktober 2026 ihren voraussichtlichen Bedarf an Fallen und Fallenmeldern sowie die geplante Investitionssumme melden.
Anschließend werden die eingegangenen Bedarfe ausgewertet und die verfügbaren Mittel entsprechend der fachlichen Prioritäten vergeben. Bis zum 23. Oktober 2026 erhalten die Antragsteller eine Rückmeldung, ob und in welchem Umfang eine Förderung möglich ist.
Die geförderten Fallen und Fallenmelder müssen noch im Kalenderjahr 2026 angeschafft und abgerechnet werden. Die Bedarfsmeldung stellt zunächst keine Förderzusage dar.
Wichtig:
Die Bedarfsmeldung stellt noch keine Förderzusage dar. Die endgültige Vergabe erfolgt nach Auswertung der eingegangenen Bedarfe und unter Berücksichtigung der verfügbaren Fördermittel.
Um sicherzustellen, dass die geförderten Fallen optimal genutzt werden, ist ein Nachweis über ihre ordnungsgemäße Installation erforderlich. Diesen Nachweis muss die Person, die die Förderung beantragt hat, der Projektleitung innerhalb des laufenden Jagdjahres auf Verlangen vorlegen.
Die geförderten Fallen sind Reviergebunden, es gilt eine Zweckbindungsfrist von 3 Jahren.
Ebenso ist Voraussetzung für die Förderung die Beteiligung an der Begleiterfassung des FVA-Wildtierinstituts. Hierfür reicht der digitale Ausdruck bzw. Nachweis aus der Fallenmelder-App aus. Die entsprechenden Daten werden im Rahmen der Begleiterfassung durch die FVA ausgewertet. Details hierzu auf folgender Website.
Bei Fragen zur Auswahl geeigneter Fallenmodelle oder zu sinnvollen Fallenstandorten unterstützt unser Berater für Prädatorenmanagement Matthias Roscher gerne. Bei Bedarf ist auch eine Beratung direkt vor Ort möglich.
